Pünktlich am ersten Maisonntag fand heute die 16. Große Dresdner Motorradausfahrt (GDMA) statt.
Bei bestem Wetter machten sich rund 8000 Biker auf die 130km lange Strecke vom Elbepark Dresden zur Abraumförderbrücke F60 in Lichterfeld.
Der Auftakt

> “Mautstelle” an der Einfahrt zum Elbepark
Der Auftakt zur GDMA verlief auf Grund der momentanen Bauarbeiten im Elbepark anders als gewohnt.
Da überirdisch z.Zt. nicht genügend Parkflächen zur Verfügung stehen, wurde aus der Tiefgarage gestartet. Dadurch machte die allgemeine Bikebeschau natürlich wenig Spaß. Den ließen sich die Teilnehmer aber nicht verderben,
man machte es sich einfach irgendwo bequem,

oder bestaunte die Oldtimer welche überirdisch Platz fanden.
Der eigentliche Start in der Tiefgarage führte zwar zu einem Luftgemisch was sicherlich jenseits jeglicher Grenzwerte lag,

aber der Sound war gut
.
Nächstes Jahr wird alles anders, wie Sebastian Schneemann (Centermanger Elbepark) in seinem Grußwort auf gdma.de berichtet:
“…Nach der Neueröffnung zu Ostern wird es im Mai die erste GDMA auf zwei Ebenen geben. Dann haben wir von insgesamt 5000 (Auto)Parkplätzen allein über 3000 Stellflächen auf dem Dach und noch mehr natürlich vor dem Center. Das dürfte einzigartig und spannend werden. …”"”
Die Tour
Die Strecke führte von Dresden über Radeburg nach Königsbrück,

und weiter entlang der B97 über Bernsdorf bis kurz vor Hoyerswerda.

Von dort aus ging es weiter durch das Seen-Gebiet um Senftenberg zur Brandenburgischen Grenze auf die B156. Über die B96 und Großräschen,

führte die Tour über Altdöbern und Wormlage zur Förderbrücke F60 in Lichterfeld.
Die 16. GDMA war sicher nicht die kurvenreichste, aber eine der “schnellsten”. Der Tross kam auf Grund der gut ausgebauten Strecke zügig und fast ohne Staus voran. Dadurch gab es auch weniger Gedrängel und man konnte die Schönheit der Lausitz auf sich wirken lassen.
Besonderen Spaß machte diesmal die sehr große Zuschauerzahl. In allen Ortdurchfahrten war der Straßenrand fast durchgängig von winkenden Schaulustigen bevölkert.
Die Party

Bei der Einfahrt auf das Gelände bot die 502m lange Förderbrücke ein beeindruckendes Panorama.
Auf dem Gelände bot sich die Gelegenheit zur “allgemeinen Bikebeschau”, auf der Bühne heizte Platvorm den Teilnehmern kräftig ein.

Neben der obligatorischen “Miss GDMA” Wahl und einer Motorradmodenschau gab es noch ein Unimoto-Drag-Race zu sehen.

Wir haben die Zeit noch genutzt um am Rand des künftigen Stausees eine Portion Sonne zu tanken.
Es hat wie immer einen riesen Spaß gemacht, vielen Dank an alle die diese Ausfahrt ermöglicht haben.
weiteres
Unter http://gdma09.bitcycle.de habe ich eine Fotogalerie online gestellt.
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